Landvolk Pressedienst

  • L P D – „Wenn sich die politischen Rahmenbedingungen für landwirtschaftliche Betriebe nicht grundlegend verbessern, steht die Hofnachfolge in vielen Regionen vor dem Aus“, darauf macht Max Klockemann, Vorsitzender der Junglandwirte Niedersachsen, aufmerksam. Blieben verlässliche Perspektiven aus, werde es bald keine Hofnachfolger mehr geben. Seit Jahren weist der Berufsnachwuchs auf diese Problematik hin. „Inzwischen ist die Übernahme vieler Betriebe ungewiss“, betont der Ackerbauer aus dem Weserbergland. Vor diesem Hintergrund ruft er junge Landwirtinnen und Landwirte aus ganz Niedersachsen dazu auf, am 27. Februar am Junglandwirtetag in Bad Bevensen teilzunehmen. Dort wollen die Junglandwirte ihren Anliegen und Forderungen öffentlich Gehör verschaffen.

  • L P D – Der Boom bei Batteriespeichern hält an – und stellt viele landwirtschaftliche Betriebe vor neue Chancen, aber auch vor komplexe Fragestellungen. Gemeinsam mit der Landwirtschaftskammer Niedersachsen (LWK) und Landvolkdienste Niedersachsen bietet das Landvolk Niedersachsen deshalb am 12. März 2026 von 10 bis 11 Uhr kostenfrei ein Online-Seminar via Microsoft Teams an. Unter dem Titel „Batteriespeicher – was muss ich wissen?“ greifen die Veranstalter die aktuelle Dynamik im Markt auf und vermitteln das Basiswissen rund um Batteriespeicher. Allein im vergangenen Jahr wurden Batteriespeicher mit einer Gesamtleistung von rund 3,7 Gigawatt und einer Kapazität von 7,255 Gigawattstunden neu installiert – noch einmal mehr als im Vorjahr.

  • L P D– Angesichts fortlaufender Nachweise des Serotyps 3 des Blauzungenvirus (BTV) und der Ausbreitung des Serotyps BTV-8 in Deutschland appelliert das Landvolk Niedersachsen eindringlich an alle Halterinnen und Halter von Rindern, Schafen und Ziegen, ihre Tiere jetzt umfassend impfen zu lassen. „Eine Impfung ist der einzige wirksame Schutz vor schweren Krankheitsverläufen und hohen Tierverlusten“, macht Landvolk-Vizepräsident Frank Kohlenberg deutlich.

  • L P D – „Wir nutzen alles, was sich lohnt. Aber der eigene Kopf sollte schon immer noch oben bleiben“, verfolgt Georg Meiners beim Thema Digitalisierung einen pragmatischen Ansatz. Der Landwirt bewirtschaftet in Freren einen 125 Hektar großen Hof mit Schwerpunkt Milchviehhaltung, Jungviehaufzucht und Futterbau. Rund 160 Milchkühe gehören zum Betrieb des Diplom-Ingenieurs für Landbau, der nach seinem Studium eine Ausbildung als Kaufmann im Groß- und Außenhandel absolviert hat, weil er ursprünglich nicht als Hofnachfolger vorgesehen war. Was ihn an seinem Beruf besonders begeistert, bringt der Vater von vier mittlerweile erwachsenen Kindern klar auf den Punkt: „Das selbstständige unternehmerische Handeln und der Arbeitsplatz zuhause bei der Familie.“

  • L P DMit Zucker, Kartoffeln und Fleisch können sich die Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland mehr als genug aus heimischem Anbau versorgen. Nach Angaben des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft gibt es bei den einzelnen Erzeugnissen jedoch eine große Spannbreite: Während die deutsche Landwirtschaft deutlich mehr Zucker (154 Prozent) und Kartoffeln (145 Prozent) erzeugt, als zur Deckung der Nachfrage erforderlich wäre, müssen Obst und Gemüse überwiegend importiert werden.

  • L P D – Der Wolf ist zurück – und er polarisiert und verschärft den Konflikt zwischen Landwirtschaft, Jägerschaft, Politik und der Bevölkerung im ländlichen Raum. In der zweiten Folge der Landvolk-Podcast-Staffel zum Wolf diskutiert Moderatorin Wibke Langehenke mit Jörn Ehlers, Sprecher des Aktionsbündnisses Aktives Wolfsmanagement sowie Vizepräsident des Landvolks Niedersachsen, Helmut Dammann-Tamke, Präsident der Landesjägerschaft Niedersachsen und des Deutschen Jagdverbandes, sowie Helmut Habermann, Landwirt und Vertreter der Pferdeland Niedersachsen GmbH, über den Umgang mit dem Wolf in Niedersachsen – und über die politischen Versäumnisse der vergangenen Jahre.