Landvolk Pressedienst

  1. L P D - Die angespannte Situation auf weiten Teilen des niedersächsischen Bodenmarktes schlägt sich in stark gestiegenen Flächenpreisen nieder. „Immer mehr außerlandwirtschaftliche Investoren entdecken in Zeiten negativer Realrenditen den Kauf landwirtschaftlicher Flächen zum Leidwesen der niedersächsischen Landwirte als sichere und wertbeständige Investitionen“, erklärt Landvolk-Vizepräsident Ulrich Löhr gegenüber dem Landvolk-Pressedienst.

  2. L P D – „Wenn wir auf dem Kartoffelroder Öl dabeihätten, könnten wir schon fertige Chips anbieten“, so schildert Thorsten Riggert, Vorsitzender des Bauernverbands Nordostniedersachsen (BVNON), die schwierige Situation auf den Äckern. Für die Kartoffelernte sei es derzeit einfach zu heiß und zu trocken. Die Bauern fahren daher in den frühen Morgenstunden oder abends auf die Felder, um die noch nicht lagerfähigen Frühkartoffeln zu ernten.

  3. L P D – Den ganzen September über können sich Interessierte zum „Tag der Regionen“, der dieses Jahr unter dem Motto „Kurze Wege, - Große Wirkung“ steht, im Landkreis Stade auch zu den aktuellen Themen der Landwirtschaft informieren. Diese „kurzen Wege und deren große Wirkung“ könnten zu einem nachhaltigeren Ernährungssystem beitragen und gleichzeitig einen Beitrag zur Daseinsvorsorge leisten. Neun landwirtschaftliche Betriebe nehmen hieran teil und öffnen dazu ihre Hoftore. „Wir möchten mit den Verbrauchern ins Gespräch kommen und Transparenz schaffen für unsere heimische Landwirtschaft.

  4. L P D – Der Landwirt und Agrarwissenschaftler Klaus John aus dem Landkreis Nienburg ist durch seine Zeit bei der Landberatung Verden und dem genossenschaftlichen Großhandel an den Standorten Oldenburg und Hannover eng mit der niedersächsischen Agrarwirtschaft verbunden. Mehr als zehn Jahre war er in Woronesch in der russischen Schwarzerde-Region, unweit der ukrainischen Grenze, für das zweitgrößte russische Agrarunternehmen Prodimex tätig, das 900.000 Hektar bewirtschaftet und 14 Zuckerfabriken betreibt. „Danach war ich mit meinem Beratungs- und Reiseunternehmen mit Sitz in Gadesbünden und Woronesch mehr als Netzwerker zwischen Deutschland und Russland unterwegs“, erzählt der 59jährige.

  5. L P D – Auch wenn der Anbau von Sonnenblumen wegen des hohen Wärmebedarfs der Pflanzen hierzulande immer noch risikoreich gilt, so setzen in Niedersachsen immer mehr Landwirtinnen und Landwirte auf die prächtigen Korbblütler. Betriebe haben im Frühjahr vermehrt Sonnenblumen ausgesät, die jetzt als Schnittblumen veräußert und deren Körner im September geerntet werden, schreibt der Landvolk-Pressedienst. Die Marktlage für Sonnenblumenöl und Saatgut bleibt vor dem Hintergrund des Konfliktes in der Ukraine, wo weltweit bezogen auf die Fläche die meisten Sonnenblumen angebaut wurden, weiterhin turbulent.